AFFE


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Affe

„AFFE ist eine hochaktuelle Inszenierung.“
– Arte

 

„Ein Abend der bewegt.“
– B.Z.

 

Ein „fulminanter Monolog, großartiges Schauspiel. Becker in Bestform.“
– Berliner Kurier

 

„Es gibt Veranstaltungen, die nie enden sollten.“
– Kunstleben Berlin

 

Ben Becker feierte im Februar 2020 im ausverkauften Admiralspalast Berlin unter Standing Ovations die Premiere seiner neuen Inszenierung „Affe“. Aufgrund des überwältigenden Zuspruch und der bundesweit großen Nachfrage folgt im Herbst 2020 die Premierentournee durch Deutschland.

 

 

Die Menschwerdung des Affen ist eine Geschichte des Fortschritts – und eine beispiellose Geschichte der Zerstörung. Die Beherrschung der Natur durch Wissenschaft und Technik, die mit dem aufrechten Gang und der Herrschaft über das Feuer begann, führt uns zu einer rücksichtslosen Ausbeutung aller Ressourcen.
Mit seinem neuesten Projekt „Affe“ stellt sich Ben Becker den großen Themen unserer Zeit: dem Verhältnis Mensch und Tier, Zivilisation und Natur, Freiheit und Zerstörung. Auf den Spuren der Frage, wo kommen wir her, wo gehen wir hin, führt Becker uns zurück zu den Gedanken von Engels und Kafka und wagt den Versuch die menschliche Hybris und Überheblichkeit zu ergründen; die Ursachen aller menschengemachten Katastrophen. Auf dieser Suche begegnen wir, mit einem schonungslosen Blick, uns selbst, als einer Gattung, die ihre eigenen Ursprünge vergessen hat.

 

Becker geht mit „Affe“ dahin, wo es existentiell wird – wie zuletzt in „Ich, Judas“, seinem Sensationserfolg mit weit mehr als hundertfünfzigtausend begeisterten Zuschauern. Eine „Offenbarung“, hieß es in den sich überschlagenden Pressestimmen, die durchweg die Ausnahmestellung von Ben Becker unterstreichen. Nicht nur als charismatischem Schauspieler, sondern als einen Kämpfer für seine Figur und Sache, einem Drahtseilakteur, der die Schallmauer durchbricht vom Spiel zum Sein.

 

Auf das Thema Verrat und Schuld folgt nun die existentielle Frage nach der menschlichen Natur. Niemand geringerer als Franz Kafka hat mit seinem Affenmenschen-Monolog „Bericht für eine Akademie“ diesen Riss zwischen Natur und Zivilisation, Ursprung und Fortschritt spürbar gemacht: anhand eines für Hagenbecks Tierpark gefangenen Affen, genannt „Rotpeter“, der schmerzhaft lernen musste, was es heißt, ein Mensch zu werden.

 

Nun soll der Affe Rechenschaft ablegen über sein „äffisches Vorleben“. Doch das Martyrium seiner Anpassung an die vermeintliche Krone der Schöpfung stellt viele Wert- und Vorurteile auf den Kopf. Wo Wissenschaftler ihre Augenbrauen heben, ringt und redet Rotpeter um sein Leben. Wo von der „Freiheit des Menschen“ die Rede ist, sucht er verzweifelt nach einem Ausweg.

 

Diese Grenzziehung behandelt Friedrich Engels in seinem Fragment „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Diesen zweiten Text zieht Becker als Folie für seine Figur und die Geschichte unserer Naturentfremdung heran, um deutlich zu machen, dass für jeden Fortschritt ein hoher Preis gezahlt werden muss, der sich am Ende zu dem summiert, was wir heute erleben: Hunger, Artensterben, Klimawandel, Kapitalismus, Flucht - auf einem unbewohnbaren Planeten.

 

King Kong hat umsonst geliebt

ICH, JUDAS

„Große, intelligente Schauspielkunst.“
- WAZ Bochum

 

„Virtuos vorgetragen in einer Kirche vor gefühlt 1000 Leuten. Das kann, das schafft nur einer.“
- Thüringer Landeszeitung

 

„Sein tiefer Bass erklingt und sofort sind die Zuschauer (...) ergriffen. Mit seiner Interpretation des als Jesus-Verräter geschmähten Jüngers begeistert Ben Becker in Hamburg. Und er regt dazu an, das Judas Bild zu überdenken. (...) 1300 Zuschauer in der ausverkauften Hauptkirche Sankt Michaelis (feiern) seine beeindrucke Darstellung am Freitagabend mit stehenden Ovationen.“
- Hamburger Abendblatt

 

 

Einer unter Euch wird mich verraten!
Judas, sein Name steht für Verrat. Seine Geschichte ist eine der Schuld ohne Vergebung. Er ist der einzige Feind, für den es keine Liebe gibt, der Meistgehasste, Meistverfolgte und Verteufelte: Judas, der Jünger Jesu, der Gottes Sohn mit seinem Kuss verrät und ans Kreuz liefert. Ben Becker übernimmt seine Rolle. Er begibt sich in den Bannstrahl eines zweitausend Jahre alten Fluchs und verteidigt Judas mit einem Text von Walter Jens, nach dem nichts mehr ist, wie es schien.

Der Fall Judas muss neu aufgerollt werden. Eine Geschichte wurde überliefert, ein Urteil gefällt, ein Sündenbock gebrandmarkt für die Ewigkeit. Doch die Geschichte stimmt so nicht, das Urteil ist falsch. „Was war denn zu verraten“, fragt Judas in seiner Verteidigungsrede, „ Jesus‘ Aufenthaltsort? Den kannten Tausende. Sein großes Geheimnis, dass er Gottes Sohn sei? Das hat er selbst gesagt, vor allen Leuten!“ Und das ist nur der Anfang von vielen Unstimmigkeiten einer Geschichte, die mehr geglaubt als befragt wurde.
Das Bild von Judas, dem Verräter, ist ein Vorurteil mit den fatalsten Folgen: Antisemitismus, Judenverfolgung, Glaubens-kriege. Ben Becker erhebt seine Stimme für einen, der auserwählt war, den Anti-Christen zu spielen, um Jesus zum Messias zu machen. „Judas ist nichts ohne Jesus … Aber Jesus ist auch nichts ohne Judas“, so die radikale Erkenntnis von Walter Jens, der in seinem Judas-Monolog die moralischen Gewissheiten jahrtausenderlanger Frömmigkeit erschüttert. Eine gigantische Aufgabe für einen Schauspieler: Hier steht einer auf gegen alle in einem verzweifelten Kampf um späte Gerechtigkeit. „Ich, Judas“ ist das existentielle Plädoyer für einen Verdammten, die Korrektur des größten Fehlurteils der Glaubensgeschichte und der Widerruf eines Irrtums, der die Welt gespalten hat.

 

 

CALIGULA

„Ben Becker brilliert als verzweifelt-irrer Kaiser Caligula im St. Pauli Theater. Ein intensives, unbedingt sehenswertes Stück.“
- Hamburger Abendblatt

 

„Ben Becker, der stimmgewaltig die Aufführung dominiert, überzeugt als gebrochener Tyrann. Die Inszenierung verzichtet auf Effekthascherei durch Kunstblut. Die Regisseure lassen den Text wirken. Die Gedanken an aktuelles Weltgeschehen kommen ganz von allein.“
- DER STANDARD Wien

 

„... wie Ben Becker in der Titelrolle auf der Bühne steht, ist das fast beschämend unterhaltsam, so ähnlich, als ob Peter Ustinov als Nero das brennende Rom besingt.“
- Bayerischer Rundfunk

 

„Er allein ist die Aufführung, die anderen sind Gäste in seinem Reich.“
- Süddeutsche Zeitung

 

„Ben Beckers schauspielerische Leistung war eine Offenbarung. Eine Offenbarung dessen, was in diesem Genre machbar ist. Damit legt er die Messlatte für alle Kollegen der Weltbühnen mehr als hoch, denn was Becker zeigte, war kein »Spiel«. Es war echt, war in genau diesem Moment erlebt, gelebt, entstanden und tief empfunden, sodass sich das dem Alltag entrückte Publikum als Zeuge der hoch dramatischen Ereignisse fühlen musste und sich mit Haut und Haar dem empathischen Sog hingab.“
- Traunsteiner Tagblatt

 

 

Er schickte ehrbare Frauen ins Bordell und Kaufleute zum Scharfrichter: Der römische Kaiser Gaius Caesar Germanicus war rücksichtslos, brutal und sadistisch. Aber was ist das für eine Welt, in der dieser Caligula noch der Normalste von allen ist, so fragt der französische Dichter Albert Camus: Schließlich kosten alle Gräueltaten des irren Kaisers bei weitem nicht so viele Tote wie der Krieg eines sogenannten vernünftigen Herrschers.
In Camus Version in den 40er Jahren unter dem Eindruck des 2.Weltkriegs entstanden, und von John von Düffel und Marike Moiteaux in ihrer konzentrierten Fassung nochmal einmal verschärft treibt die Sehnsucht nach dem Amoralischen diesen tyrannischen Herrscher an. Caligula ist die Tragödie maßlosen Machtwillens. Caligula ist kein brutaler Despot, sondern ein raffinierter, intellektueller Verbrecher, der seine Untertanen immer weiter treibt, wie in einem Experiment, um zu prüfen, was sie alles erdulden. Als er endlich unter den Dolchen der Verschwörer zusammenbricht, sind seine letzten Worte: „Ich lebe. Ich lebe.“ – Eine indirekte Aufforderung, dass die Verpflichtung zum Widerstand nie erlischt.
Am Landestheater Salzburg (Premiere: 02.09.2018) wurde der starke, pausenlose neunzig Minuten kurze Abend umjubelt. Jetzt ist er endlich auch in Hamburg und Berlin zu sehen.

Termine

12.06.2021 Bad Liebenstein
Der Ewige Brunnen
Comödienhaus

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06.09.2021 Dresden
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Kulturpalast

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07.09.2021 München
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Circus Krone Bau

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10.09.2021 Friedrichshafen
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Caserne

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11.09.2021 Bad Elster
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König Albert Theater

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12.09.2021 Mannheim
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Rosengarten

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22.09.2021 Berlin
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Admiralspalast

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23.09.2021 Berlin
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Admiralspalast

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30.09.2021 Hamburg
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St. Pauli Theater

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01.10.2021 Hamburg
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St. Pauli Theater

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02.10.2021 Hamburg
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St. Pauli Theater

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15.10.2021 Düsseldorf
ICH, JUDAS
Johanneskirche

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21.10.2021 Leipzig
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Gewandhaus

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27.10.2021 Essen
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Lichtburg

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28.10.2021 Wuppertal
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Stadthalle

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30.10.2021 Iserlohn
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Parktheater

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31.10.2021 Erfurt
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Alte Oper

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04.11.2021 Bad Homburg
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Erlöserkirche

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05.11.2021 Wiesbaden
ICH, JUDAS
Ringkirche

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06.11.2021 Krefeld
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Friedenskirche

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07.11.2021 Solingen
ICH, JUDAS
Lutherkirche

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12.11.2021 Rostock
Der Ewige Brunnen
Theater des Friedens

16.11.2021 Wismar
ICH, JUDAS
Georgenkirche

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19.11.2021 Bielefeld
ICH, JUDAS
Altstädter Nicolaikirche

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20.11.2021 Speyer
ICH, JUDAS
Gedächtniskirche

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21.11.2020 Bochum
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Christuskirche

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22.11.2021 Paderborn
ICH, JUDAS
Paderhalle

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28.11.2021 Bremen
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Glocke

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29.11.2021 Hannover
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Theater am Aegi

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01.12.2021 Stuttgart
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Theaterhaus

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02.12.2021 Wiesbaden
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Kurhaus

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12.12.2021 Neuruppin
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28.01.2022 Meiningen
Der Ewige Brunnen
Volkshaus

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29.01.2022 Nordhorn
Der Ewige Brunnen
Alte Weberei

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05.02.2022 Neubrandenburg
ICH, JUDAS
Konzertkirche

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11.03.2022 Detmold
Der Ewige Brunnen
Stadthalle

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12.03.2022 Bergheim-Mitte
ICH, JUDAS
MEDIO.RHEIN.ERFT

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31.03.2022 Hamburg
ICH, JUDAS
St. Michaelis

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01.04.2022 Hamburg
ICH, JUDAS
St. Michaelis

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02.04.2022 Hamburg
ICH, JUDAS
St. Michaelis

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